SCHICHTVERLEIMTE FORMTEILE aus Bendywood® können zum Unterschied von denen aus normalem Holz mit dickeren Lamellen hergestellt werden: das erhöht die Qualität und vereinfacht die Herstellung. Lamellen gibt es in Stärken ab 2 mm, Breiten bis 300 mm und Längen bis 6.000 mm.

Mittels Formverleimung mehrerer Schichten werden:

  • Verleimungen auch ohne Gegenschablonen möglich, da sich Bendywood® an einer einfachen Schablone mit Zwingen und Pressklötzen in Form bringen lässt. Ebenso genügt es, vor dem Biegen und Verleimen nur die Sichtflächen zu schleifen! Siehe Beispiele dazu auf den Internetseiten unter "Fotos schichtverleimte Biegeteile". 
  • saubere, kaum sichtbare Leimfugen erzielt, wenn die einzelnen Schichten nur bis zu einem Radius von 1 : 20 gebogen werden, d.h. wenn z.B. Stärken von 3 mm nicht enger als bis zu einem Radius von c.ca 6 cm gebogen verleimt werden. Falls dann auch Lamellen aus ein und demselben Block verarbeitet werden, sind Biegeteile einheitlich in Farbe und Struktur möglich, identisch mit Massivholzteilen.
  • formstabile Biegeteile erzielt: der Leim ist es dann, der die gebogenen Formen stabilisiert. Leime mit langer offener Zeit verwenden!

Aber auch bei der Schicht-Formverleimung muss eine "Rückbiegung" berücksichtigt werden, da sich auch die schichtverleimten Teile bei Entnahme aus der Schablone leicht öffnen. Auch hier gilt folglich: überbiegen, damit die gewünschte Form stehen bleibt. So sollten z.B. 5 formverleimte Schichten mit 3 mm Stärke, gebogen auf einen 90° Winkel mit Radius 60 mm, an einer Schablone mit 88° gebogen werden, damit diese dann im Winkel von 90° stehen bleiben.